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Arthrose: da kann man was machen

Wer unter Abnutzungserscheinungen eines Gelenkes leidet, befindet sich häufig in dem Dilemma, es einerseits ohne Schmerzmittel kaum auszuhalten, andererseits aber unter den Nebenwirkungen dieser Schmerzmittel zu leiden. Wäre es nicht traumhaft, wenn man den Knorpel wiederherstellen könnte?

Man kann. Mit zunehmendem Alter verändert sich die Zusammensetzung des Knorpels. Der Anteil der wasserbindenden Proteoglykane wird geringer, wobei besonders die Glucosamine und Chondroitin betroffen sind. Der Knorpel verliert seine Elastizität, seine Oberfläche wird rau und rissig. Die gute Nachricht ist, dass man sich diese Stoffe als Nahrungsergänzungsmittel von außen zuführen kann. Sie werden vom Körper gut aufgenommen und gelangen rasch in das Knorpelgewebe. Glucosamine und Chondroitin bilden ein Team, welches dem Gelenkverschleiß entgegenwirkt bzw. geschädigte Knorpel regenerieren kann und außerdem die Entzündungsbereitschaft arthrotischer Gelenke mindert. Das Chondroitin erhöht auch die Fähigkeit des Knorpels, Wasser zu binden.

Diese Mittel erhalten Sie bei mir. Ich überprüfe, ob im Gelenk Fehlstellungen vorliegen und teste kinesiologisch, welches Mittel für einen Aufbau des Knorpels bei Ihnen geeignet ist.

Unsere Gelenke laufen wie geschmiert

Unsere Gelenkknochen sind mit einer nur wenige Millimeter dicken Knorpelschicht überzogen. Diese ist äußerst druckfest, gleichzeitig sehr elastisch, wodurch sie den Knochen wie einen Stoßdämpfer schützt und sie kann enorm viel Wasser binden, was sie sehr gleitfähig macht.

Ein Knorpel hat keine Blutgefäße, die ihn ernähren. Wegen des hohen Druckes, dem der Knorpel ausgesetzt ist, würden diese Blutgefäße bei jeder Belastung abgedrückt werden. Daher ernährt sich der Knorpel durch Diffusion aus der Gelenksflüssigkeit im Gelenkspalt. Jede Belastung drückt den Knorpel wie einen Schwamm aus, wobei Abfallstoffe herausgedrückt werden. Bei jeder Entlastung saugt sich der Knorpel wieder voll mit Gelenksflüssigkeit, aus der er seine Nährstoffe bezieht. Bewegung nährt den Knorpel. In diesem Sinne heißt es ganz richtig: „Wer rastet, der rostet“.

 
Radfahren
Auch Bandscheiben zählen zu den Knorpeln. Sie ernähren sich durch Diffusion. Bewegung tut Ihnen gut.